Es gibt gerade diesen Moment in meinem Leben, den ich am liebsten festhalten würde. Nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil ich zum ersten Mal wirklich das Gefühl habe:
Es läuft. Und zwar nicht nur in meinem Kopf.
Ich habe meine ersten Synchronaufnahmen gemacht, nehme regelmäßig an Auditions für weitere Synchronjobs teil, meine Sprecherdemos sind endlich online und vor allem: Ich habe unfassbar viel Spaß dabei.
Nicht dieses „Ich rede mir ein, dass es Spaß macht“, sondern dieses echte, kribbelige Gefühl, wenn man merkt, dass man genau da ist, wo man hingehört.
2026 fühlt sich für mich an wie der Punkt, an dem ich nicht mehr nur „irgendwann Sprecherin werden will“, sondern wirklich als Sprecherin starte.
Von Lernen zu Anwenden – Meine Ausbildung als Sprecherin
Ein riesiger Teil dieses Gefühls kommt aus meinen Kursen. Besonders die Medienproduktion mit Linda Cedli hat mir extrem geholfen, meine Stimme professionell zu nutzen. Zum ersten Mal hatte ich nicht nur das Gefühl, irgendetwas richtig oder falsch zu machen, sondern meine Stimme wirklich zu verstehen.
Wie sie funktioniert.
Was sie braucht.
Und wie ich sie als Sprecherin für Synchron, Hörspiel und Werbung einsetzen kann, ohne mich zu verstellen oder zu überfordern.
Das erste professionelle Sprecherdemo, das daraus entstanden ist, war für mich ein kleiner innerer Meilenstein. Nicht, weil es perfekt ist, sondern weil ich zum ersten Mal dachte: Okay. Das bin wirklich ich. Besonders cool ist, dass ihr das Ergebnis selbst hören könnt!
Mehr Selbstvertrauen und trotzdem Zweifel
Was sich in den letzten Monaten am stärksten verändert hat, ist mein Selbstvertrauen als Sprecherin. Ich bekomme gutes Feedback, spreche für Rollen ein, werde zu Casting-Anfragen eingeladen und merke langsam: Ich muss mich nicht mehr klein machen oder erklären, warum ich hier bin.
Und trotzdem (ehrlich):
Ich habe einen sehr hohen Anspruch an mich selbst. Manchmal sehe ich andere, die schneller erste Jobs bekommen, während ich innerlich noch alles analysiere. Das frustriert mich. Nicht aus Neid, sondern weil ich mir manchmal wünsche, ich hätte etwas mehr Leichtigkeit.
Gleichzeitig weiß ich: Ich gehe meinen Weg in meinem Tempo und das macht ihn nicht schlechter oder weniger Wert.
Stimme richtig nutzen – ein häufiger Anfängerfehler
Eine der häufigsten Fragen, die ich bekomme, lautet:
Wie bekomme ich eine volle, professionelle Sprecherstimme?
Und fast immer sehe ich das gleiche Muster: Viele drücken ihre Stimme, machen den Hals eng und versuchen, künstlich tiefer oder kraftvoller zu klingen.
Aber: Betonung entsteht nicht durch Druck.
Gutes Sprechen entsteht nicht durch Pressen.
Eine gesunde Sprecherstimme basiert auf:
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Atemtechnik
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Körperspannung
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Entspannung im Halsbereich
Wer langfristig als Synchronsprecherin oder Sprecher arbeiten möchte, muss lernen, die Stimme natürlich und nachhaltig zu nutzen.
Warum Haltung wichtiger ist als Konkurrenz
Je länger ich in dieser Branche bin, desto klarer wird mir: Niemand arbeitet gerne mit schwierigen Menschen zusammen.
Missgunst bringt dich nicht weiter. Vergleich bringt dich nicht weiter. Was dich als Sprecherin wirklich weiterbringt, ist:
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anderen ihren Erfolg zu gönnen
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dich ständig weiterzubilden
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sichtbar zu werden und Auditions anzunehmen
Du musst nicht besser sein als alle anderen.
Du musst authentisch sein und zuverlässig.
Und seien wir mal ehrlich: niemand arbeitet gerne mit Arschlöchern zusammen. Also: sei kein Arsch.
Mein Ich vor drei Jahren
Wenn ich meinem Ich vor drei Jahren etwas sagen könnte, dann das:
„Du wirst von einem Freund hören, dass du dich in einem Forum anmelden sollst, um erste Sprechererfahrung zu sammeln. Bitte glaub ihm.“
Manchmal beginnt eine Karriere als Sprecherin mit einem einzigen kleinen Schritt.
Sprecherdemos anhören & Kontakt
Aktuell arbeite ich regelmäßig an neuen Rollen, spreche für Castings ein und erweitere meine Demos für verschiedene Bereiche (vorallem im Bereich Hörbuch, Imagefilm etc.).
Du findest meine aktuellen Sprecherdemos direkt hier auf der Website.
Wenn du meinen Weg als Sprecherin verfolgen möchtest, teile ich Einblicke auch auf Instagram unter @laura_spricht.
2026 ist für mich kein „Vielleicht“.
Es ist mein Start als professionelle Sprecherin.